| 10.03.2007
Wagramer
Talente tricksen südsteirische All-Stars aus
Brillante
Kombinationen, blendend disponierte Stars und beinharte
Zweikämpfe prägten auch den vierten Achtelfinal-Abend
des Floh Wein-Cup 2007 zwischen Königsbrunn und
Gamlitz.
Entschieden
wurde das Duell vor einmal mehr restlos ausverkauftem
Haus allerdings durch einen taktischen Geniestreich
des Königsbrunner Kapitäns Josef Fritz: Bei
einer 1:0-Führung der als Außenseiter gehandelten
Niederösterreicher schickte er zu Josef Flohs Bärlauch-Gericht
ausgerechnet einen Muskateller des erst 27-jährigen
Jungstars Matthias Mayer ins Rennen. Der Überraschungsjoker
in der steirischen Paradesorte stach, punktete gegen
Hannes Sabathis Traminer Kranichberg, das 2:0 für
die Wagramer bedeutete die Vorentscheidung im letzten
Achtelfinal-Duell des Floh Wein-Cup 2007.
Königsduell
an Tinacher
Fritz selbst hätte schon anschließend zum
Saibling mit violetten Erdäpfeln für die endgültige
Entscheidung sorgen können. Der Königsbrunner
Kapitän musste sich aber im direkten Duell mit
seinem Gamlitzer Amtskollegen Fritz Tinnacher geschlagen
geben – wobei sich sowohl Fritz’ Roter Veltliner
Steinberg als auch Tinnachers Sauvignon blanc Welles
in sensationeller Form präsentierten. „Dieser
Zweikampf war sicherlich das Highlight des Abends“,
analysierte Chefanalytiker Pepperl Flohaska zur Halbzeit.
Entscheidung
durch Newcomer vom Wagram
Mit einem 2:1 für Königsbrunn ging’s
ans Gefüllte Stubenhendl. Die Gamlitzer schickten
mit Willi Sattlers Morillon 2003 Pfarrweingarten eine
Barrique-Bombe ins Rennen, die Königsbrunner den
Grünen Veltliner Steinagrund des erst 28-jährigen
Stefan Bauer. Und wieder schaffte der Newcomer vom Wagram
die Sensation, erzielte das umjubelte 3:1 für den
Außenseiter. Ein reizvolles Duell gab es zum Abschluss:
Fritz Tinnachers TBA vom Grauburgunder 2002 sorgte gegen
eine Fassprobe von Josef Fritz’ Traminer 2006
für den Endstand von 2:3. Abschließende Kurz-Analyse
von Chefanalytiker Pepperl Flohaska: „Der Heimvorteil
hat ein hochklassiges Duell entschieden. Und mit der
Muskateller-Finte hat Josef Fritz eine taktische Meisterleistung
geliefert.“
Floh
als „Weinwirt des Jahres“ ausgezeichnet
Ausnahmsweise stand kurz auch Guiseppe Flohlina im Mittelpunkt
des Spielgeschehens in Langenlebarn: Der einmal mehr
unerbittlich über den geordneten Spielverlauf wachende
Star-Schiedsrichter wurde von Helmut Knall, Herausgeber
des Wein-Online-Portals www.wine-times.com, vor dem
Käsegang an die Seitenlinie gebeten und unter dem
Applaus beider Teams und der zahlreichen Fans mit dem
Titel „Weinwirt des Jahres“ ausgezeichnet.
Zu feiern gab es für beide Teams sowie ihre Fans
ausreichend Grund, die entscheidenden Spielzüge
des Matches wurden bis etwa vier Uhr früh wieder
und wieder analysiert.
Finale
am 30. März
Königsbrunn ist nach Göttlesbrunn, Gols und
Spitz der vierte Finalist des Floh Wein-Cup 2007, zum
großen Endspiel kommt es am 30. März in Langenlebarn.
Im Vierer-Finale der Meisterschaft der österreichischen
Weinorte wird der Nachfolger von Vorjahressieger Gedersdorf
ermittelt.

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